Die Klangschalenherstellung - Fortsetzung

Zu Besuch bei den Klangschalen-Herstellern,
aus deren Schmiede die Klangschalen des Typs Ladakh kommen

Die Klangschale wird gehämmert
Klangschalen-Bearbeitung



Immer wieder fird die Klangschale gebogen und geformt
Immer wieder biegen und formen sie die neue Klangschale



Klangschalen Herstellung 5
Bei der Arbeit an den Klangschalen


Klangschalen schlagen und hämmern
Diese Ausformung ist der anstrengenste Arbeitsschritt



Die feinere Ausformung kann dann auch allein durchgeführt werden
Hier übt der Meister seine letzten
Kunstgriffe bei der Ausformung der Klangschale



Abschrecken des geformten Werkstücks
Die geformte Klangschale wird abgeschreckt



Die Klangschale wird in die Drehscheibe fixiert
Oberflächenbahandlung an der Drehscheibe


Die Oberfläche der Klangschale wird gehobelt
Die Klangschale wird gehobelt



Klangschalen am Hobel
Langsam läßt sich erkennen, was da werden soll



Der Hobel bringt den Oberflächenglanz des Metalls hervor
Auch dieser Arbeitsprozeß zieht sich über Stunden


die Kanten müssen geglättet werden
Die Kanten der Klangschale werden geglättet



Klangschalen polieren
Am Schluß muß die neue Schale poliert werden


Innen und außen polieren
Die Klangschale bekommt ihren Glanz



Die letzte Politur
Eine neue Klangschale wird fertig gestellt


We proudly present
Es kostet viele Menschen viel Arbeit,
um eine neue Klangschale zu fertigen.



Neue Klangschale, ursprüngliches Design aus Ladakh
Ladakhi Singing Bowl



Ladakh Klangschale
Diesen Schalentyp können Sie
bei uns kaufen.


 

Nachwort: Antique und auch neue Klangschalen bestehen in der Regel aus sieben Metallen.

Die Hauptbestandteile der Klangschalen sind Kupfer und Zinn, die in ihrer Legierung Bronze ergeben. Solche Bronzen werden in Europa ebenfalls für die Glockengiesserei eingesetzt. Bei den Klangschalen findet man zusätzlich noch kleine Mengen an Eisen, geringfügige Mengen an Blei, Gold, Silber und Quecksilber. Lange Zeit war unklar, wie das Quecksilber in die Klangschalen kommt. Mittlerweile kann man mit Sicherheit davon ausgehen, daß es über die Weihfarbe zu Beginn des Herstellungsprozess geschehen ist und immer noch geschieht. Bevor die Klangschalen-Schmiede nämlich ihr Werk beginnen, wird eine Pucha zu Ehren des Schmiedegottes abgehalten. Jedes Werkzeug und Metall wird dabei mit geweihter Farbe besprenkelt. Erst danach wird mit dem Tagewerk angefangen.
Blei tritt als Verunreinigung im Zinn auf, genauso wie Gold und Silber in geringsten Mengen im Kupfer gefunden werden. Dies ist das Geheimnis der sieben Metalle. Das Geheimnis des guten Klanges aber liegt im Verhältnis Kupfer zu Zinn und in der Schlag- und Formtechnik der Schmiede.

12 Metalle-Klangschalen, möglicherweise ein Irrtum?

Die 12-Metall Klangschalen sind eigentlich solche, die aus zehn Metallen bestehen. Eine gängige Auflistung lautet so: Gold, Silber, Quecksilber, Kupfer, Eisen, Zinn, Blei, Zink, Meteoreisen, Wismut, Bleiglanz und Pyrit. Dabei sind Bleiglanz und Pyrit keine Metalle, sondern Blei- und Eisenverbindungen. Deshalb dürfen sie nicht unabhängig in Betracht gezogen werden.
Wismut kommt aus der Stahlveredelung und hatte in den antiquen Klangschalen keinen Platz. Zink kommt aus modernen Messinglegierungen. Meteoreisen ist extrem selten. Ob es wegen seiner Seltenheit heute tatsächlich verwendet werden kann, muß kritisch geprüft werden. Zudem ist der meßtechnische Aufwand, um Meteoreisen von normalem Eisen zu unterscheiden, extrem teuer.

 

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